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Mann, Thomas (1875-1955)

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2. Zeit in München

  • reiste am 16.03.1894 nach München zur Mutter, die bereits 1892 mit seinen Geschwistern übersiedelte
  • Voluntär bei Versicherung; Mitglied des Akad. - Dramat. Vereins
  • 1. Novelle "Gefallen" in Leipziger Zeitschrift "Die Gesellschaft" erschienen
  • ab Herbst 1894 bis 1896: Gasthörer an Techn. Hochschule München (Berufsziel: Journalist), Vorlesungen: Volkswirtschaft, Kunst- und Literaturgeschichte u.a von nun an ununterbrochene lit. Tätigkeit
(- Italienreisen)
(- Verbindung zum S. Fischer Verlag Berlin, Ziel: Vorbereitung eines ersten Novellenbandes)
  • nach Rückkehr: Studium von Schopenhauers philosophischen Hauptwerk "Die Welt als Wille und Vorstellung"
# Begegnung mit einem Denker, der einen starken Einfluß auf die Weltanschauung des jungen Th. hatte
  • 1898 "Der kleine Soldat" - 6 Novellen
Eintritt in "Simplicissimus" bis 1900
  • 1900 ¼ Jahr Wehrdienst, Sehnenscheidenentzündung # konnte entrinnen; “Geschrei, Zeitvergeudung und eiserne Schmucklosigkeit quälen mich über die Maßen ...”, wollte sich an “ideale und männliche Gangart” nicht gewöhnen, “die Parademarsch heißt”
  • äußere Geschehnisse griffen auch ins Dasein des Künstlers ein
  • Revolution und Ermordung des bayr. Ministerpräsidenten Kurt Eisner beeinflußte öffentliches Leben, weil der heroische Kampf d. Münchner Arbeiter, von opportunistischen sozialdemokr. Führern veraten, von anarchistischen Wirrköpfen irregeleitet, in einem unbeschreiblichen Terror der Konterrevolutionären weißen Garde erstickte
  • Eingreifen von Kollegen Ernst Toller (einem der Führer der Münchner Räterepublik) war es zu verdanken, daß Thomas Manns Haus in der Poschingerstr. nicht geplündert und er selbst mißhandelt wurde
  • März nächsten Jahres erkrankte Frau Katja schwer
  • Inflation: immer größere materielle Sorgen
“Ohne fremdes Geld könnte man bei einer Familie wie der meinen ja heute schon nicht mehr leben. Wie jedermann bin ich bedacht, welches herbeizuschaffen ... So wird man zum tätig sich tummelnden Erwerbsmann auf seine älteren Tage ... Jetzt wende ich mich dem “Zauberberg” wieder zu, muß aber ... zugleich amerik. Briefe schreiben, was natürlich aufhält.”
(klagte er seinem Verleger S. Fischer 1922)
  • 11.03.1923 Tod der Mutter, deren letzte Jahre (von Leid bestimmt) T.M. sehr bedrückte; er hatte dennoch Zeit für Sammlungen, Lektüren, Theater- und Konzertbesuche, Gespräche unter Freunden, Vortragsverpflichtungen ( #bewundernswert)
  • 1923 “Goethe und Tolstoi” # Vortrag “von dt. Republik” # Rede
  • 1924 “Zauberberg”
  • 1925 “Bemühungen”, neue Folge der gesammelten Abhandlungen und kleinen Aufsätze
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Mit Vertrag über die abschließen...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsges...
Wettbewerbsrecht, Markenrecht und Kartellrecht
 
   
 
     
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