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4. Die 2 große
Schaffensperiode
- bis Ausbruch des Faschismus, Höhepunkt: “Der
Zauberberg”
- gekennzeichnet durch die Verpflechtung von lit. Schaffen, essayistischer
Aussage und analysierenden Gespräch; kritischer Beobachtung des polit.
Tagesgeschehen der Weimarer Republik
- bestimmt durch "stürmische" Erlebnisse und verwirrenden Weltdarng
- 12.11.1929 Nobelpreis für Literatur in Schweden
- 04.03.1922 ihm zu Ehren wurde im Buddenbrook Haus in der Mengsstraße
eine Buchhandlung eröffnet
- Ende '22 Teilnahme an einer spiritistischen Sitzung
# Essay "Okkulte Erlebnisse"
- Gespräche in Berlin: "Buddenbrooks" sollte verfilmt
werden
“ein
strohdummes und sentimentales Kino – Drama, für das sich aber in
Skandinavien, Holland, Amerika viel Interesse kund gibt.”
- März 1925 Mittelmeerreise: Venedig, Port Said, Kairo, Luxor, Karnak,
Königsgräber von Theben, Konstantinopel, Athen
- Anfang 1926 Vortragsreise nach Frankreich: Veranstaltungen, Gespräche,
Empfängen, vielfache Ehrungen #
führte aller Welt vor Augen: bedeutsame Rolle Manns als Bote des Friedens
und der Völkerverständigung; als Repräsentant der dt. Kultur;
Zeugnis davon gibt sein 100 seitiges Tagebuch “Pariser Rechenschaft”
- 1926 Festvortrag “Lübeck als geistige Lebensform” mit
Anschließender Verleihung d. Professor Titels und erste Sitzungen des vom
preuß. Kultusminister Dr Becker einberufenen Gremiums der Urwähler d.
Sektion für Dichtkunst in preuß. Akademie der Künste in
Berlin
- November 1926 Kundgebung “München dt.s Kulturzentrum” mit
Ansprachen von Thomas und Heinrich Mann, Wille Geiger, Leo Weismantel, Walter
Courvoister, Pat
Renner
“Gestern
Abend hatten wir in der Tonhalle vor einem Riesenpublikums
‚kulturpolitische Kundgebung‘ – sechs Reden gegen die
Münchner Reaktion unter frenetischen Beifall. Es war eine
Explosion”
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