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- März 1927 Warschau (Buchausschnitt)
- April 1928 in “Preußischen Jahrbüchern” erschien ein
bedeutsamer Essay “Kultur und
Sozialismus”:
“Was
Not täte, was endgültig deutsch sein könnte, wäre ein Bund
und Pakt der konservativen Kulturidee mit dem revolutionären
Gesellschaftsgedanken, zwischen Griechenland und Moskau, um es pointiert zu
sagen...”
- 17.10.1930 im Berliner Beethovensaal: Rede “Dt. Ansprache – ein
Apell an die Vernunft”: wachsende Gefahr der Faschisierung Deutschlands
(Warnung) # Nazis hatten bei Reichtagswahlen
vom 14.09.1930 ungewöhnliche Stimmengewinne
erzielt
#
rechtsradikale Schreier und SA Schläger störten, Versuch ihn zum
Schweigen zu bringen, redete ungestört weiter
- 1932 (=Goethejahr) Reden und Ansprachen
- Gerhart Hauptmann 70. Geb. + Richard Wagners 50. Todestag #
zusätzliche Arbeit, nicht so gesund ging aber allen Verpflichtungen nach
wegen stark ausgeprägtem gesell. Verantwortung. Bsp. dafür ist die
Rede vor Arbeitern in Wien
- “Bekenntnisse zum Sozialismus” #
Ansprache sollte ’33 im sozial. Kulturbund in Berliner Volksbühne
stattfinden, aber Nationalsozialisten an Macht, aber Erscheinen im Februarheft
der Zeitung “Sozialistische Bildung”
- Machtantritt Hitlers 30.01.1933 # Familien
Th. Mann verlor ihr Haus, Vermögen und Heimat
- reiste mit Frau nach Amsterdam, Brüssel und Paris
- Beginn der harten Jahre des erzwungenen Exils, physische und psychische
Belastung # trieb ihn durch die halbe Welt
- Mai: Erika Mann heimlich von Schweiz nach München, schlich sich in
das von SS beschlagnahmte Vaterhaus Poschingerstraße und holte die Teile
d. Joseph Manusskripts; zuvor hatte Golo Mann bereits einige Bücher,
Exzerpte und Quellenmaterial geholt
- Aufenthalt in Sanary – sur – Mer (Südfrankreich), bevorzugter
Treff fortschrittlicher dt. Schriftsteller
- Herbst ’33 Rückkehr in die Schweiz, lebte die nächsten 5
Jahre mit der Familie in Küsnacht bei Zürich
- Ende ’38 Übersiedlung nach Amerika
- ’35 erschien im Verlag S. Fischer letztes Mal ein Buch in Deutschland
(“Leiden und Größe der Meister” – Aufsatzband)
- bis ’47 blieb es still um ihn, Werke nur heimlich von Hand zu Hand
weitergegeben (bis Ende des 3. Reiches)
- Februar ’36 unwiderruflicher Bruch mit nationalsozialistischen Machthabern;
Öffentlich verbreiteter Brief: erklärte sich solidarisch mit der
dt. Exilliteratur vom schweizer Literaturhistoriker Eduart Korrodi (Auszug
des Briefes vorlesen)
- Nazi Regime dachte daran, Thomas zur Rückkehr zu veranlassen, hofften
dessen Weltgeltung es für seine Zwecke propagandistisch auszunutzen
- Korrodi Brief #
Aufsehen # Abwarten
Hitlers vorbei
- Annahme der tschechoslowakischen Staatsbürgerschaft;
Verlust der dt.; Aberkennung der Ehrendoktorwürde der Bonner Uni
- Ereignisse in Europa erfüllen ihn mit Abscheu und Unruhe
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